AKIB-Vortrag am 11. März auf dem BID Leipzig 2013

Vom 11. bis 14. März 2013 findet im Congress Center Leipzig der 5. Kongress Bibliothek & Information Deutschland unter dem Motto „Wissenswelten neu gestalten“ statt. An diesem für das Informations- und Bibliothekswesen bedeutendsten Treffen im Jahr wird auch das AKIB-Projektteam die Ergebnisse des ersten Projektabschnittes vorstellen. Quasi „druckfrisch“ aus der digitalen Druckerpresse wird nach den beiden Expertenworkshops und der Online-Umfrage in diesem Rahmen eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse präsentiert.

Die Untersuchungsergebnisse zeigen einerseits die primär im Bibliotheks- und Archivumfeld benötigten Schlüsselkompetenzen. Diese können bei der Beschreibung spezifischer Berufsbilder für Bibliotheken und Archive, aber auch in Bezug auf Stellenausschreibungen bzw. bei der Auswahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Orientierungsrahmen bieten. Andererseits erfahren wir mehr über die Ausprägung von Schlüsselkompetenzen bei den Teilnehmenden an der beruflichen Weiterbildung und den Direktstudierenden im direkten Vergleich sowie über die Förderung von Schlüsselkompetenzen an der Fachhochschule Potsdam. Zu guter Letzt wird die Auswahl an Schlüsselkompetenzen vorgestellt werden, die innerhalb des zweiten Projektabschnittes von AKIB über neue Lehrmodule zielgerichtet in der Fernweiterbildung an der Fachhochschule Potsdam gefördert werden sollen.

11.03.2013, 14:00 – 14:30 Uhr

Congress Center Leipzig
im Seminarraum 14/15

Vortragstitel: „Schlüsselkompetenzen im Bibliotheksberuf“
Abstract

im Veranstaltungsblock „Fit für die Praxis – Anforderungen an bibliothekarische Studiengänge – Teil 1“

Referent: Andres Imhof

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Verlosung der eBook-Reader

Heute Morgen wurden unter allen Teilnehmenden an der AKIB-Online-Umfrage, die am Ende der Fragen ihre Mail-Adresse hinterlassen hatten, zwei Kindle eReader  verlost. Das AKIB-Projektteam – mit Fr. Groeneveld, Fr. Berseneva, Hrn. Prof. Hobohm und Hrn. Imhof – freut sich darauf, jeweils einen Kindle Paperwhite an eine Studierende des Bibliotheksmanagements an der Fachhochschule Potsdam im 1. Fachsemester und an eine Teilnehmende an der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement überreichen zu dürfen. Wir gratulieren beiden Gewinnerinnen, die von uns informiert werden und bei nächster Gelegenheit in Potsdam die eBook-Reader überreicht bekommen.

AKIB-Umfrage-Verlosung-eReader_web

Wir gratulieren den Gewinnerinnen!

Beendigung der Online-Umfrage

Am 12.12.2012 wurde eine Online-Umfrage gestartet, die an die Teilnehmenden der Fernweiterbildung und die Studierenden der Informationswissenschaften an der Fachhochschule Potsdam gerichtet war. Neben soziodemographischen Angaben sollten einerseits Selbsteinschätzungen zu 30 ausgewählten Schlüsselkompetenzen abgegeben werden. Andererseits wurde von den Befragten der Anteil der Fachhochschule Potsdam an der Weiterentwicklung der Schlüsselkompetenzen bewertet. Diese Umfrage ist nun heute Morgen um neun Uhr geschlossen worden.

Wir freuen uns, dass von 509 möglichen, per Maillinglisten angesprochenen Personen 219 die Umfrage abgeschlossen haben. Das entspricht einer Rücklaufquote von 43%, was sehr zufriedenstellend ist. Die Auswertungen können jetzt beginnen und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Umfrage, die ihre E-Mail-Adresse angegeben haben, werden am kommenden Mittwoch, den 30.01.2013 zwei Kindle Paperwhite (eReader) verlost. Wir werden dann an dieser Stelle ebenfalls darüber informieren.

Online-Umfrage gestartet

Heute wurde die Online-Umfrage zur Messung der in den Expertenworkshops bestimmten Schlüsselkompetenzen in den Informationsberufen gestartet. Das Ziel dieser Umfrage ist unter anderem ein Vergleich zwischen den beiden Bildungswegen „Direktstudium“ und „Fernweiterbildung“ an der Fachhochschule Potsdam. Dazu wurden Studierende und Teilnehmende der Fernweiterbildung in den Bereichen Archiv und Bibliotheksmanagement eingeladen, an dieser Umfrage teilzunehmen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Konzeption spezifischer Lehrmodule, anhand derer einzelne Schlüsselkompetenzen gefördert werden.

Die Erhebung wird bis zum 23. Januar 2013 dauern. Nach der Datenauswertung werden die Ergebnisse ebenfalls an dieser Stelle präsentiert.

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme an der Umfrage und bedanken uns schon einmal ganz herzlich bei allen Befragten für Ihre Unterstützung!

Bericht von den zwei AKIB-Expertenworkshops

Wie im vorherigen Beitrag angekündigt, fanden im Rahmen des AKIB-Projektes am 02. Oktober für das Bibliothekswesen und am 08. Oktober 2012 für das Archivwesen zwei Expertenworkshops in Berlin statt. Das Deutsche Institut für Pädagogische Forschung (DIPF) hatte freundlicherweise als Projektpartner seine Räumlichkeiten an der Warschauerstraße 36 zur Verfügung gestellt. In diesem Beitrag soll nun über den Verlauf der Expertenworkshops berichtet werden.

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Expertenworkshops am 02.10. und 08.10.2012 in Berlin

Das AKIB-Projekt hat zum Ziel, die Vermittlung akademischer Kompetenzen für die Informationsberufe an der Fachhochschule Potsdam auf die sich ändernden Anforderungen im beruflichen Alltag anzupassen (siehe Ziele des Projekts AKIB). Hierzu wurde im Projekt zunächst bestimmt, dass unter akademischen Kompetenzen die sogenannten Schlüsselkompetenzen in Abgrenzung zu den Fachkompetenzen aufgefasst werden. Letztlich sind es die Schlüsselkompetenzen, die es den Beschäftigten ermöglichen, sich den anstehenden, zunehmend wandelnden Aufgaben erfolgreich zu stellen und sich gegebenenfalls fehlende, aktuelle Fachkompetenzen für den Beruf nach dem Prinzip des lebenslangen Lernens anzueignen.

Es gilt demnach die Frage zu beantworten, welche Schlüsselkompetenzen in der Ausübung des Berufs als Diplom- bzw. Bachelor-Bibliothekarin und -Bibliothekar im Allgemeinen benötigt werden und welche davon von zentraler Bedeutung sind. Diese Frage können nur die Berufstätigen in Bibliotheken und Archiven selbst aus ihren täglichen Erfahrungen heraus beantworten. Aus diesem Grund werden – jeweils für das Bibliotheks- und das Archivwesen eigenständig – zwei Expertenworkshops am 2. Oktober 2012 (Bibliothek) und am 8. Oktober 2012 (Archiv) in Berlin veranstaltet.

Eingeladen wurden bei paritätischer Geschlechterverteilung jeweils zehn Expertinnen und Experten der beiden Informationsberufe, die sich größtenteils in der Ausbildung und bei Fragen zum Berufsbild engagieren. Sie sind Beschäftigte des gehobenen und höheren Dienstes oder haben eine vergleichbare Stellung in der freien Wirtschaft. Außerdem wurde bei der Auswahl darauf geachtet, dass Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Bibliothekstypen wie öffentlichen  und wissenschaftlichen Bibliotheken oder Spezialbibliotheken teilnehmen und analog dazu verschiedene Archivsparten wie Staats-, Medien- und Kommunalarchive repräsentiert sind. Die Teilnehmenden der Expertenworkshops kommen aus Hamburg, Bonn, Hannover, Münster, Rostock, Prenzlau, Potsdam und Berlin. Diese Auswahl berücksichtigt möglichst umfassend die vielfältigen Blickwinkel beider Berufsgruppen.

Die Moderation beider Veranstaltungen wurde extern an Frau Jana Löffler von der artop GmbH, einem Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin, übertragen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass mittels erprobter Moderationstechniken und neutraler Gesprächsführung eine freie und unbeeinflusste Diskussion geführt werden kann. Die Expertinnen und Experten tragen so die grundsätzlich benötigten Schlüsselkompetenzen in Bezug auf die Verantwortungsbereiche zusammen, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Diplom- bzw. Bachelor-Abschlüssen in Bibliotheken und Archiven übernommen werden. Anschließend gewichten sie aus diesen die zentralen Schlüsselkompetenzen.

In einem zweiten späteren Schritt werden die Ergebnisse beider Expertenworkshops in die Konzeption von Fragebögen oder Tests einfließen, die sich an die Teilnehmenden der Fernweiterbildung und des Direktstudiums an der FH Potsdam richten. Die Befragten sollen die geforderten  Schlüsselkompetenzen bei sich selbst und deren Vermittlung in der Ausbildung einschätzen. Doch zunächst sind wir, das AKIB-Projektteam, auf die Ergebnisse der beiden Expertenworkshops sehr gespannt. Selbstverständlich werden wir auf dieser Website von dem Verlauf der beiden Veranstaltungen zeitnah berichten.

Studierende in Deutschland ohne Abitur

Spiegel-online wies gestern, am 11.07.2012, in einem Artikel auf eine Studie zur Durchlässigkeit in der beruflichen Weiterbildung hin, die vom Gemeinnützigen Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) herausgegeben wurde. Die Autorinnen Sigrun Nickel und Sindy Duong führen in dem Arbeitspapier mit dem Titel „Studieren ohne Abitur: Monitoring der Entwicklungen in Bund, Ländern und Hochschulen“ (Arbeitspapier Nr. 157, Juli 2012) die Anteile der Studierenden ohne Abitur an den deutschen Hochschulen zusammen. Basis der Untersuchung sind Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Betrachtet werden hierbei nicht nur die StudienanfängerInnen, Studierenden und StudienabsolventInnen ohne Abitur in Deutschland und jedem einzelnen Bundesland, sondern auch deren Anteile bezogen auf die einzelnen Hochschulen.

Es zeigt sich insgesamt bzgl. aller deutschen Hochschulen eine deutliche Steigerung der Studierenden-Anteile ohne Abitur von 1997 bis 2010 (S. 29), wobei die Zahlen im Vergleich mit dem Ausland immer noch sehr gering ausfallen. Innerhalb Deutschlands ist eine große Spreizung der Anteile an Studierenden ohne Abitur zwischen den jeweiligen Bundesländern zu konstatieren: Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter mit 4,23 % Anteilen an StudienanfängerInnen ohne Abitur im Jahr 2010, gefolgt von Berlin mit 3,68 %, während das Saarland mit 0,38 % das Schlusslicht des Rankings gibt. Brandenburg ist mit 1,78 % Anteilen zum Mittelfeld zu rechnen (S. 33).

In Brandenburg selbst verfügt die FH Potsdam mit 5,08 % StudienanfängerInnen ohne Abitur im Jahr 2010 zwar nur über ungefähr die Hälfte der Anteile zur FH Brandenburg (10,56 %), die mit mehreren Initiativen und Projekten zum Thema Durchlässigkeit in der beruflichen Weiterbildung ebenfalls sehr engagiert ist, die Werte seien „Im Vergleich zum durchschnittlichen Anteil für das Land Brandenburg aber nichtsdestotrotz beeindruckend“ (S. 60). Leider ist die Darstellung der beiden Autorinnen des von der ANKOM-Initiative geförderten Projektes AKIB an der Fachhochschule Potsdam nicht korrekt: Ziel ist nicht ein „berufsbegleitendes Zertifikatsstudium für Fachangestellte für Medien und Informationsdienste im mittleren Dienst zu entwickeln, mit dem diese in das letzte Semester des Bachelorstudiums Bibliothekswissenschaft bzw. Archivwissenschaft einsteigen können.“ (S. 60) Dieses „Zertifikatsstudium“ besteht bereits seit ca. zehn Jahren an der Fachhochschule Potsdam. Vielmehr wird in AKIB ein Vergleich zwischen der bestehenden berufsbegleitenden Fernweiterbildung im Archiv- und Bibliothekswesen und dem Direktstudium der beiden informationswissenschaftlichen Fächer an der Fachhochschule Potsdam vorgenommen. Daran anschließend erfolgt die Konzeption und Implementation von Ausgleichsmaßnahmen zur Regulierung identifizierter Kompetenzmängel (siehe Projektbeschreibung).

Insgesamt bietet dieses Arbeitspapier einen sehr guten Überblick über die Entwicklung und den Status quo der Studien-Zugangsberechtigungen ohne Abitur und deren bundesländerspezifischen Auswirkungen in Deutschland. Auf diese Weise nebeneinander gestellt, sind die unterschiedlichen Maßnahmen und Vorgehensweisen einzelner Länder und Hochschulen in einem Gesamtrahmen zu beurteilen und in ihren Erfolgen zu vergleichen.

Ausstellungseröffnung im Foyer der FH Potsdam

An diesem Morgen eröffnete der Rektor der Fachhochschule Potsdam, Herr Prof. Dr.-Ing. Johannes Vielhaber um 10.00 Uhr die Ausstellung “Mehr Durchlässigkeit in der Berufsbildung – Brandenburg in Europa”. Vom 09.07.2012 bis zum 13.07.2012 werden im Foyer des Fachhochschul-Standortes an der Friedrich-Ebert-Straße Stimmen zum Thema „Mehr Durchlässigkeit in der Berufsbildung“ präsentiert (siehe auch Ausstellungsankündigung vom 05.07.2012). Anlass ist der kürzliche Start des Projektes „Akademische Kompetenzen in den Informationsberufen“ (AKIB) im Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam.

Plakate der Ausstellung “Mehr Durchlässigkeit in der Berufsbildung – Brandenburg in Europa” im Foyer der FH Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4

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Mehr Durchlässigkeit in der Berufsbildung – Brandenburg in Europa

Wanderausstellung der INNOPUNKT-Initiative kommt ab 9. Juli 2012 an die Fachhochschule Potsdam, Standort Friedrich-Ebert-Straße 4

Die wandernde Fotoausstellung „Mehr Durchlässigkeit in der Berufsbildung – Brandenburg in Europa“ zeigt konkrete Möglichkeiten, lebenslanges Lernen mit beruflicher und akademischer Bildung in Brandenburg zu kombinieren. Die Ausstellung wird ab dem 9. Juli 2012 eine Woche lang am Standort Friedrich-Ebert-Straße 4 der FH Potsdam präsentiert.

Anlass ist der kürzliche Start des Projektes „Akademische Kompetenzen in den Informationsberufen“ (AKIB) im Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam. Das AKIB-Projekt ist Teil der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge“ (ANKOM). In diesem Rahmen werden die beiden an der FH Potsdam angebotenen Bildungswege “Direktstudium” und “berufsbegleitende Fernweiterbildung” der Fachrichtungen Archiv und Bibliothek auf mögliche Kompetenzunterschiede untersucht. Anschließend werden neue didaktische und fachliche Maßnahmen entwickelt und evaluiert.

Dauer der Ausstellung: 09.07. – 13.07.2012
Eröffnung: 09.07.2012, 10.00 Uhr, Begrüßung durch den Rektor der FH Potsdam, Prof. Dr.-Ing. Johannes Vielhaber, Foyer des FHP-Standortes Friedrich-Ebert-Straße 4

Zur Fotoausstellung:
Viele Beschäftigte haben den Wunsch, ihre persönliche Entwicklung und Karrierechancen durch Aufstiegsqualifizierung zu verbessern. Auch auf Seite der Unternehmen werden zunehmend hoch qualifizierte Fachkräfte gesucht. Die brandenburgischen Hochschulen und Universitäten bilden ihre Studierenden auf höchstem Niveau aus. Bisher gab es jedoch nur wenige Angebote für Beschäftige. Im Rahmen der INNOPUNKT Initiative „Mehr Durchlässigkeit in der Berufsbildung – Brandenburg in Europa“ haben sich sechs Projekte der Aufgabe gestellt, grundlegende Verfahren und konkrete Angebote im Bildungswesen zu schaffen, um kombinierte Bildungspfade zu ermöglichen. Hierbei steht die Anrechnung von Kompetenzen aus der betrieblichen Praxis auf Hochschulstudiengänge und die Schaffung von berufsbegleitenden akademischen Lehrangeboten an erster Stelle. Die Fotoausstellung präsentiert Stimmen von Studierenden, Dozierenden und Sozialpartnern, welche die neuen Bildungswege beleuchten.

Die INNOvative arbeitsmarktpolitische SchwerPUNKTförderung in Brandenburg ist die Modellförderung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg zu arbeitsmarktpolitischen Lösungen, die das Potenzial zur Schaffung von Arbeitsplätzen haben.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm
E-Mail: hobohm@fh-potsdam.de, Tel.: 0331 580-1514
siehe auch: http://akib.fh-potsdam.de