Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit / Buchempfehlung

Zitat

„Wenn jemand in einem (…) Dialog etwas äußert, wird die Erwiderung des Gesprächspartners im allgemeinen nicht von genau derselben Bedeutung ausgehen, die die erste Person im Sinn hatte. Die Bedeutungen sind vielmehr nur ähnlich [Hervorhebung im Orig.] und nicht identisch. Wenn der Gesprächspartner daher antwortet, erkennt die erste Person einen Unterschied [Hervorhebung im Orig.] zwischen dem, was sie sagen wollte, und dem, was der andere verstanden hat. Beim Nachdenken über diesen Unterschied wird vielleicht das Erkennen von etwas Neuem möglich, das sowohl für die eigene Sichtweise wie auch für die Sichtweise des Gesprächspartners relevant ist.“ (Bohm 1998: 27)

Zum einem im Kontext der Stärkung reflektierender Lernprozesse in der Fernweiterbildung im Rahmen des AKIB-Projekts und zum anderen vor dem Hintergrund tagesaktueller, politischer Entwicklungen erscheint das Buch des Physikers und Philisophen David Bohm hoch aktuell:
Bohm, David 1998. Der Dialog: das offene Gespräch am Ende der Diskussionen. Stuttgart: Klett-Cotta.

E-Moderation und der Einsatz synchroner Werkzeuge zur Förderung von Schlüsselkompetenzen

PauschenweinAm 5. Dezember 2013 fand, ausgerichtet vom Forum eLearning an der TH Wildau ein Austausch zum Thema „Online Konferenzen in der Hochschullehre – E-Moderation und der Einsatz synchroner Werkzeuge, wie Adobe Connect“ statt.

Zum Thema referierte Frau Dr. Jutta Pauschenwein. Sie leitet das Kompetenzzentrum „ZML – Innovative Lernszenarien“ an der FH JOANNEUM (Graz). Frau Pauschenwein ist zertifizierte E-Moderatorin nach Gilly Salmon. Seit 2007 entwickelt und moderiert sie Online- und Blended-Trainings und seit 2012 beschäftigt sie sich mit „footprints of emergent learning“. Weiterlesen

Masterprojekt an der FHP unterstützt AKIB

Im zweiten Studiensemester des konsekutiven Masterstudiengangs Informationswissenschaften an der Fachhochschule Potsdam haben die Studierenden als Pflichtmodul an einem Projekt aktiv mitzuwirken, das über ein Wintersemester läuft. Der Modulbeschreibung (2010: 27) sind für das Projekt folgende Lernergebnisse zu entnehmen: „Die Studierenden erfahren im Sinne des forschenden Lernens die eigene Umsetzung von Konzepten und Modellen der jeweiligen gewählten Spezialisierung und können ggf. ihre persönliche Profilierung schärfen. Sie entwickeln dabei ihre Kompetenzen zur Bearbeitung von neuen komplexen Aufgaben- und Problemstellungen sowie zur eigenverantwortlichen Steuerung von Prozessen in einem strategieorientierten beruflichen Tätigkeitsfeld weiter“.

Das AKIB-Projekt hat den Studierenden des Masterstudiengangs ein Projekt sozusagen im Projekt angeboten. Ziel ist die Erarbeitung und Umsetzung eines Virtualisierungskonzepts für schlüsselkompetenzorientiertes Lernen.Rein virtuelle Onlineangebote, wie z.B. Selbstlernkurse, Videovorlesungen, virtuelle Tutorien, ermöglichen den Teilnehmenden und Studierenden einen individuellen, räumlich und zeitlich flexiblen Zugriff auf Lerninhalte. Die zu gestaltende Lernumgebung dient im Speziellen der Förderung von Analysefähigkeit und schriftlicher Ausdrucksfähigkeit. Dieses Angebot zur Förderung und Entwicklung der genannten – für wissenschaftliches Arbeiten zentralen – kognitiven Kompetenzen richtet sich an die Teilnehmenden der Fernweiterbildungen.

Folgende Fragen leiten die Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Masterprojekts:

1.   Wie lassen sich kognitive Kompetenzen, wie Analysefähigkeit und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in einer Distance-Learning-Umgebung nachhaltig fördern?

2.   Gibt es spezifische Charakteristika für Reflexion in den Informationswissenschaften?

3.   Wie lassen sich freie Bildungsmaterialien (open educational ressources) nutzen?

4.   Welche weiteren Schlüsselkompetenzen können wie gefördert werden?

Am 14.10.2013 hat mit fünf Masterstudierenden die erste Arbeitssitzung stattgefunden. Wir werden auf dieser Seite kontinuierlich über den weiteren Verlauf des Masterprojektes berichten.

OER Konferenz in Berlin 2013

 

Vom 14. bis 15. September fand in Berlin zu freien Bildungsmaterialien (Open Educational Resourcen) in Deutschland die OER Konferenz statt (siehe https://www.wikimedia.de/wiki/OERde13 <16.09.2013>).

Der Begriff „Open Educational Resources“ (OER) wurde von der UNESCO bereits 2002 geprägt. Sie sieht in OER eine „Chance zur Förderung von Wissensgesellschaften und zur Förderung von Bildung für alle Menschen weltweit. OER verfügen über das Potenzial, Bildungsqualität zu verbessern sowie Dialog, Verbreitung von Wissen und Kapazitätsaufbau zu fördern“ (http://www.unesco.de/open_educational_resources.html <16.09.2013>). Weiterlesen