Projektende.

Das AKIB-Team beendet seine Arbeiten, da die Projektförderung zum Jahresende ausläuft. Wir werden zwar in den nächsten Wochen noch abschließende Publikationen aus dem Projektkontext bekanntgeben, aber grundsätzlich neigt sich dieses Blog langsam dem Ende zu. Wir möchten uns zu diesem Anlass bei allen am Projekt beteiligten Personen für ihr Interesse, ihre Unterstützung und ihr persönliches Engagement recht herzlich bedanken. Gemeinsam können wir auf ein spannendes Projekt und ein sehr erfolgreiches letztes Projektjahr mit interessanten und zum Teil überraschenden Ergebnissen zurückblicken. Einige der neuen Erkenntnisse werden sich positiv auf die Lehre der Fernweiterbildung, aber auch im Fachbereich Informationswissenschaften auswirken und die Lehrkultur insgesamt verändern. Darüber freuen wir uns sehr.

Als Projektleiter danke ich besonders den Mitarbeitern: Dr. Imke Groeneveld, Andres Imhof und Judith Pfeffing für ihr nie nachlassendes Engagement und die stets sehr anregenden Jour Fixes. Mein Dank geht aber auch an den ehemaligen Rektor Prof. Dr. Johannes Vielhaber, der mich an einem Wochenende per Mail auf diese Förderlinie des BMBF und die kurz bevorstehende Deadline hinwies.

Einladung zur Abschlussveranstaltung am 7.10.2014

Hiermit laden wir alle interessierten Personen herzlich zur Abschlussveranstaltung des AKIB-Projektes am 7. Oktober 2014 nach Potsdam ein. In einem gemeinsamen Veranstaltungsrahmen mit dem Partnerprojekt FL² (Forschendes Lernen – Lehrende Forschung) an der Fachhochschule Potsdam werden alle maßgeblichen AKIB-Ergebnisse kurz zusammengefasst. Die Inhalte der einzelnen Beiträge finden Sie weiter unten im Programm zur Veranstaltung.

Die Anmeldung ist noch bis zum 30. September 2014 per E-Mail an akib@fh-potsdam.de möglich.

Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme und Mitwirkung an dem Abschlussworkshop!

Programm

16:00 – 16:15   Begrüßung durch Prof. Dr. H.-C. Hobohm und Prof. Dr. H. Mieg
16:15 – 16:30   Projektzusammenfassung (A. Imhof)
16:30 – 16:45   Onlinekurs „Gute Online-Lehre“ (J. Pfeffing)
16:45 – 17:00   Selbstlernkurs „Wissenschaftliches Arbeiten“ (M. Ben Larbi)
17:00 – 18:30   Workshops:

  • AKIB: Relevanz akademischer Kompetenzen in der Praxis
  • FL²: nicht öffentliche Sitzung der FHP-Dozierenden für wissenschaftliches Arbeiten

18:30 – 19:00   Ausklang bei einem Reflexions-Snack

Ort:
Theaterwerkstatt auf dem Campus der Fachhochschule Potsdam
Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam

Ankündigung der Abschlussveranstaltung am 7.10.2014

Wir möchten Sie auf die Abschlussveranstaltung unseres Projektes am 7. Oktober 2014 hinweisen:

AKADEMISCHE KOMPETENZEN AN DER FACHHOCHSCHULE POTSDAM

Ergebnisse – Diskussion – Ausblick

7. Oktober 2014,16:00 – 19:00 Uhr,

Fachhochschule Potsdam

Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sein können und wir Sie in Potsdam begrüßen dürfen.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung folgen in Kürze.

 

Peer-Feedback-Verfahren in Moodle

Wir möchten an dieser Stelle auf einen Vortrag hinweisen, der inhaltlich den Zielen des AKIB-Projekts sehr nahe steht. Unsere Kolleginnen an der Fachhochschule Potsdam, Martina Mauch vom E-Learning-Team und Luise Albrecht vom Projekt “FL² Forschendes Lernen – Lehrende Forschung”, stellten anlässlich der Tagung GML² am 13. und 14. März 2014 im Vortrag „Online-gestütztes Peer Feedback als Baustein forschenden Lernens“ die Durchführung und Evaluation des Peer Feedbacks in der Lernumgebung Moodle vor.

Im Blog des E-Learning-Teams weist Martina Mauch auf eine bemerkenswerte Erkenntnis aus der Evaluation der Lehrveranstaltung hin: Die Teilnehmenden an dem Peer Feedback empfanden das eigene Schreiben eines Feedbacks und die Auseinandersetzung mit anderen Texten für sich lehrreicher, als das Lesen von Feedbacks zu den eigenen Beiträgen. Die Stichprobe der Evaluation war mit 24 Teilnehmenden noch zu gering, um sicherere Rückschlüsse ziehen zu können, allerdings wirft sie damit zumindest eine spannende Forschungfrage auf und zwar in Bezug auf die Beurteilung des Wertes von Feedback geben und von Feedback erhalten.

Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit / Buchempfehlung

Zitat

„Wenn jemand in einem (…) Dialog etwas äußert, wird die Erwiderung des Gesprächspartners im allgemeinen nicht von genau derselben Bedeutung ausgehen, die die erste Person im Sinn hatte. Die Bedeutungen sind vielmehr nur ähnlich [Hervorhebung im Orig.] und nicht identisch. Wenn der Gesprächspartner daher antwortet, erkennt die erste Person einen Unterschied [Hervorhebung im Orig.] zwischen dem, was sie sagen wollte, und dem, was der andere verstanden hat. Beim Nachdenken über diesen Unterschied wird vielleicht das Erkennen von etwas Neuem möglich, das sowohl für die eigene Sichtweise wie auch für die Sichtweise des Gesprächspartners relevant ist.“ (Bohm 1998: 27)

Zum einem im Kontext der Stärkung reflektierender Lernprozesse in der Fernweiterbildung im Rahmen des AKIB-Projekts und zum anderen vor dem Hintergrund tagesaktueller, politischer Entwicklungen erscheint das Buch des Physikers und Philisophen David Bohm hoch aktuell:
Bohm, David 1998. Der Dialog: das offene Gespräch am Ende der Diskussionen. Stuttgart: Klett-Cotta.

E-Moderation und der Einsatz synchroner Werkzeuge zur Förderung von Schlüsselkompetenzen

PauschenweinAm 5. Dezember 2013 fand, ausgerichtet vom Forum eLearning an der TH Wildau ein Austausch zum Thema „Online Konferenzen in der Hochschullehre – E-Moderation und der Einsatz synchroner Werkzeuge, wie Adobe Connect“ statt.

Zum Thema referierte Frau Dr. Jutta Pauschenwein. Sie leitet das Kompetenzzentrum „ZML – Innovative Lernszenarien“ an der FH JOANNEUM (Graz). Frau Pauschenwein ist zertifizierte E-Moderatorin nach Gilly Salmon. Seit 2007 entwickelt und moderiert sie Online- und Blended-Trainings und seit 2012 beschäftigt sie sich mit „footprints of emergent learning“. Weiterlesen

OER Konferenz in Berlin 2013

 

Vom 14. bis 15. September fand in Berlin zu freien Bildungsmaterialien (Open Educational Resourcen) in Deutschland die OER Konferenz statt (siehe https://www.wikimedia.de/wiki/OERde13 <16.09.2013>).

Der Begriff „Open Educational Resources“ (OER) wurde von der UNESCO bereits 2002 geprägt. Sie sieht in OER eine „Chance zur Förderung von Wissensgesellschaften und zur Förderung von Bildung für alle Menschen weltweit. OER verfügen über das Potenzial, Bildungsqualität zu verbessern sowie Dialog, Verbreitung von Wissen und Kapazitätsaufbau zu fördern“ (http://www.unesco.de/open_educational_resources.html <16.09.2013>). Weiterlesen

Konferenz „Forschendes Lernen“ an der FH Potsdam

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Passend zum Projektablauf fand vom 2. bis 3. September 2013 eine hochkarätige Konferenz zum Thema kompetenzbasiertes Lernen an der Fachhochschule Potsdam statt. Sie wurde organisiert von dem interdisziplinären FL² Team der Hochschule – geleitet von Prof. Harald Mieg. Weiterlesen

Bericht von der 8. HDL-Fachtagung in Brandenburg/Havel 2013

Am 14. Juni 2013 fand die 8. HDL-Fachtagung mit dem Titel “Hybride Studienmodelle in Fernstudium und Weiterbildung“ des Hochschulverbunds Distance Learning in Brandenburg an der Havel statt (siehe http://www.hdl-fernstudium.de/veranstaltungen/hdl-fachtagungen/tagung-2013.html). Dem Titel entsprechend wurden verschiedene Projekte und Studienmodelle in Deutschland vorgestellt, bei denen berufsbegleitende und im Fernunterricht abgehaltene Ausbildungswege parallel zu Vollzeitstudien-Angeboten in verschiedener Art und Weise durchgeführt werden (siehe Programm der Fachtagung). Auszugsweise sollen an dieser Stelle einige wenige Vorträge genannt werden, die für das AKIB-Projekt interessante Aspekte mitzuteilen hatten. Weiterlesen

Artikel bei Spiegel-Online zu Sprachkompetenzstudie

Am 27. Mai 2013 veröffentlichte Spiegel-Online ein Interview mit der Jura-Professorin Jantina Nord der Hochschule Wismar, die eine Sprachkompetenzstudie mit Jura-Studierenden durchgeführt hat. Das Ergebnis war aus ihrer Sicht zum Teil verheerend. Sie weist im Interview aber auch darauf hin, dass Kollegen aus anderen Fachbereichen Gleiches zu berichten hätten. So seien Architektur-Studierenden z.T. nicht in der Lage, ihre Entwürfe zu beschreiben.

Das Thema fehlende Sprachkompetenz an Hochschulen würde bislang – anders als bei fehlenden Mathekenntnissen, bei denen entsprechende Propädeutika angeboten werden – nicht mit konkretem Deutschunterricht angegangen, weil man befürchte, dass dies ein schlechtes Licht auf den jeweiligen Hochschulstandort werfe. Im Jura-Studium werden im Übrigen seit 2003 auch Schlüsselkompetenzen wie Verhandlungsführung, Rhetorik und Verhandlungsführung gefördert. Jetzt müsste man, so Jantina Nord, „[…] schon einen Schritt früher ansetzen, nämlich bei den ganz banalen Themen Rechtschreibung, Verständlichkeit und Grammatik.“

Artikel vom 27.05.2013 in Spiegel-Online, Unispiegel: Sprachtest für Jurastudenten: „Das Ergebnis war teils verheerend“