Bericht von der Online-Umfrage ist online!

Wie zuvor auf dieser Website berichtet hat das Projekt AKIB vom 12.12.2012 bis zum 24.01.2013 eine Online-Umfrage unter den Studierenden der Informationswissenschaften und den Teilnehmenden der Fernweiterbildung an der Fachhochschule Potsdam durchgeführt. Der Bericht über die Ergebnisse der Befragung ist jetzt online verfügbar. Zugang zum PDF-Dokument mit dem Titel „Projekt: Akademische Kompetenzen in den Informationsberufen (AKIB): Ergebnisse der Online-Befragung“ erhalten Sie

1.  mit weiteren Informationen auf dem OPUS-Publikationsserver der FH Potsdam: http://opus4.kobv.de/opus4-fhpotsdam/frontdoor/index/index/docId/435,

2. direkt über URN: urn:nbn:de:kobv:525-4356 sowie

3. über einen direkten Link zum PDF-Dokument: http://opus4.kobv.de/opus4-fhpotsdam/files/435/Groeneveld-et-al-AKIB-Umfrage-Ergebnisse.pdf.

Bericht von den zwei AKIB-Expertenworkshops

Wie im vorherigen Beitrag angekündigt, fanden im Rahmen des AKIB-Projektes am 02. Oktober für das Bibliothekswesen und am 08. Oktober 2012 für das Archivwesen zwei Expertenworkshops in Berlin statt. Das Deutsche Institut für Pädagogische Forschung (DIPF) hatte freundlicherweise als Projektpartner seine Räumlichkeiten an der Warschauerstraße 36 zur Verfügung gestellt. In diesem Beitrag soll nun über den Verlauf der Expertenworkshops berichtet werden.

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Expertenworkshops am 02.10. und 08.10.2012 in Berlin

Das AKIB-Projekt hat zum Ziel, die Vermittlung akademischer Kompetenzen für die Informationsberufe an der Fachhochschule Potsdam auf die sich ändernden Anforderungen im beruflichen Alltag anzupassen (siehe Ziele des Projekts AKIB). Hierzu wurde im Projekt zunächst bestimmt, dass unter akademischen Kompetenzen die sogenannten Schlüsselkompetenzen in Abgrenzung zu den Fachkompetenzen aufgefasst werden. Letztlich sind es die Schlüsselkompetenzen, die es den Beschäftigten ermöglichen, sich den anstehenden, zunehmend wandelnden Aufgaben erfolgreich zu stellen und sich gegebenenfalls fehlende, aktuelle Fachkompetenzen für den Beruf nach dem Prinzip des lebenslangen Lernens anzueignen.

Es gilt demnach die Frage zu beantworten, welche Schlüsselkompetenzen in der Ausübung des Berufs als Diplom- bzw. Bachelor-Bibliothekarin und -Bibliothekar im Allgemeinen benötigt werden und welche davon von zentraler Bedeutung sind. Diese Frage können nur die Berufstätigen in Bibliotheken und Archiven selbst aus ihren täglichen Erfahrungen heraus beantworten. Aus diesem Grund werden – jeweils für das Bibliotheks- und das Archivwesen eigenständig – zwei Expertenworkshops am 2. Oktober 2012 (Bibliothek) und am 8. Oktober 2012 (Archiv) in Berlin veranstaltet.

Eingeladen wurden bei paritätischer Geschlechterverteilung jeweils zehn Expertinnen und Experten der beiden Informationsberufe, die sich größtenteils in der Ausbildung und bei Fragen zum Berufsbild engagieren. Sie sind Beschäftigte des gehobenen und höheren Dienstes oder haben eine vergleichbare Stellung in der freien Wirtschaft. Außerdem wurde bei der Auswahl darauf geachtet, dass Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Bibliothekstypen wie öffentlichen  und wissenschaftlichen Bibliotheken oder Spezialbibliotheken teilnehmen und analog dazu verschiedene Archivsparten wie Staats-, Medien- und Kommunalarchive repräsentiert sind. Die Teilnehmenden der Expertenworkshops kommen aus Hamburg, Bonn, Hannover, Münster, Rostock, Prenzlau, Potsdam und Berlin. Diese Auswahl berücksichtigt möglichst umfassend die vielfältigen Blickwinkel beider Berufsgruppen.

Die Moderation beider Veranstaltungen wurde extern an Frau Jana Löffler von der artop GmbH, einem Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin, übertragen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass mittels erprobter Moderationstechniken und neutraler Gesprächsführung eine freie und unbeeinflusste Diskussion geführt werden kann. Die Expertinnen und Experten tragen so die grundsätzlich benötigten Schlüsselkompetenzen in Bezug auf die Verantwortungsbereiche zusammen, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Diplom- bzw. Bachelor-Abschlüssen in Bibliotheken und Archiven übernommen werden. Anschließend gewichten sie aus diesen die zentralen Schlüsselkompetenzen.

In einem zweiten späteren Schritt werden die Ergebnisse beider Expertenworkshops in die Konzeption von Fragebögen oder Tests einfließen, die sich an die Teilnehmenden der Fernweiterbildung und des Direktstudiums an der FH Potsdam richten. Die Befragten sollen die geforderten  Schlüsselkompetenzen bei sich selbst und deren Vermittlung in der Ausbildung einschätzen. Doch zunächst sind wir, das AKIB-Projektteam, auf die Ergebnisse der beiden Expertenworkshops sehr gespannt. Selbstverständlich werden wir auf dieser Website von dem Verlauf der beiden Veranstaltungen zeitnah berichten.