Peer-Feedback-Verfahren in Moodle

Wir möchten an dieser Stelle auf einen Vortrag hinweisen, der inhaltlich den Zielen des AKIB-Projekts sehr nahe steht. Unsere Kolleginnen an der Fachhochschule Potsdam, Martina Mauch vom E-Learning-Team und Luise Albrecht vom Projekt “FL² Forschendes Lernen – Lehrende Forschung”, stellten anlässlich der Tagung GML² am 13. und 14. März 2014 im Vortrag „Online-gestütztes Peer Feedback als Baustein forschenden Lernens“ die Durchführung und Evaluation des Peer Feedbacks in der Lernumgebung Moodle vor.

Im Blog des E-Learning-Teams weist Martina Mauch auf eine bemerkenswerte Erkenntnis aus der Evaluation der Lehrveranstaltung hin: Die Teilnehmenden an dem Peer Feedback empfanden das eigene Schreiben eines Feedbacks und die Auseinandersetzung mit anderen Texten für sich lehrreicher, als das Lesen von Feedbacks zu den eigenen Beiträgen. Die Stichprobe der Evaluation war mit 24 Teilnehmenden noch zu gering, um sicherere Rückschlüsse ziehen zu können, allerdings wirft sie damit zumindest eine spannende Forschungfrage auf und zwar in Bezug auf die Beurteilung des Wertes von Feedback geben und von Feedback erhalten.

Masterprojekt an der FHP unterstützt AKIB

Im zweiten Studiensemester des konsekutiven Masterstudiengangs Informationswissenschaften an der Fachhochschule Potsdam haben die Studierenden als Pflichtmodul an einem Projekt aktiv mitzuwirken, das über ein Wintersemester läuft. Der Modulbeschreibung (2010: 27) sind für das Projekt folgende Lernergebnisse zu entnehmen: „Die Studierenden erfahren im Sinne des forschenden Lernens die eigene Umsetzung von Konzepten und Modellen der jeweiligen gewählten Spezialisierung und können ggf. ihre persönliche Profilierung schärfen. Sie entwickeln dabei ihre Kompetenzen zur Bearbeitung von neuen komplexen Aufgaben- und Problemstellungen sowie zur eigenverantwortlichen Steuerung von Prozessen in einem strategieorientierten beruflichen Tätigkeitsfeld weiter“.

Das AKIB-Projekt hat den Studierenden des Masterstudiengangs ein Projekt sozusagen im Projekt angeboten. Ziel ist die Erarbeitung und Umsetzung eines Virtualisierungskonzepts für schlüsselkompetenzorientiertes Lernen.Rein virtuelle Onlineangebote, wie z.B. Selbstlernkurse, Videovorlesungen, virtuelle Tutorien, ermöglichen den Teilnehmenden und Studierenden einen individuellen, räumlich und zeitlich flexiblen Zugriff auf Lerninhalte. Die zu gestaltende Lernumgebung dient im Speziellen der Förderung von Analysefähigkeit und schriftlicher Ausdrucksfähigkeit. Dieses Angebot zur Förderung und Entwicklung der genannten – für wissenschaftliches Arbeiten zentralen – kognitiven Kompetenzen richtet sich an die Teilnehmenden der Fernweiterbildungen.

Folgende Fragen leiten die Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Masterprojekts:

1.   Wie lassen sich kognitive Kompetenzen, wie Analysefähigkeit und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in einer Distance-Learning-Umgebung nachhaltig fördern?

2.   Gibt es spezifische Charakteristika für Reflexion in den Informationswissenschaften?

3.   Wie lassen sich freie Bildungsmaterialien (open educational ressources) nutzen?

4.   Welche weiteren Schlüsselkompetenzen können wie gefördert werden?

Am 14.10.2013 hat mit fünf Masterstudierenden die erste Arbeitssitzung stattgefunden. Wir werden auf dieser Seite kontinuierlich über den weiteren Verlauf des Masterprojektes berichten.

Konferenz „Forschendes Lernen“ an der FH Potsdam

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Passend zum Projektablauf fand vom 2. bis 3. September 2013 eine hochkarätige Konferenz zum Thema kompetenzbasiertes Lernen an der Fachhochschule Potsdam statt. Sie wurde organisiert von dem interdisziplinären FL² Team der Hochschule – geleitet von Prof. Harald Mieg. Weiterlesen